

Die mehr als 20jährige Erfahrung in der Hundeausbildung begann mit der Anschaffung meines ersten "Problemhundes". Seitdem habe ich mich vor allem intensiv mit verhaltensauffälligen Hunden, der Hundepsychologie, den Themen Verhaltensstörungen, Neurosen, Aggressionen... befasst. Meine Begeisterung galt schon immer den "besonders schwierigen Hunden" und so hat mich das oft gehörte "Den kriegt keiner hin!" nicht von meinen Entscheidungen für diese Hunde abgehalten. Die Kritiker sollten jedoch Recht behalten: ich bekam diese Hunde nie hin - ganz im Gegenteil: sie haben mich hingekriegt, indem sie mir ganz deutlich gezeigt haben, warum sie so und nicht anders reagieren können. Ich war gezwungen zu lernen, zu erkennen, wahrzunehmen - und bin dabei oft verzweifelt an meine Grenzen gestoßen. Mit einfachen Unterordnungsübungen kam ich nicht weiter - was für ein Segen!
Die Mitgliedschaft in
verschiedenen Hundesportvereinen und die Teilnahme an den dortigen Trainingsmaßnahmen
machten mir die hier vorhandenen Ausbildungsdefizite sehr deutlich. Ich
entwickelte eine eigene "Trainingsmethode" und betreue seit Jahren
zahlreiche Hundebesitzer. Hier helfe ich nicht nur bei der Erziehung und Ausbildung
der Hunde, sondern zeige vor allem Missverständnisse in der Kommunikation,
Haltungs- und Verhaltensfehler auf. Diese Arbeit ist so erfolgreich, dass
ich sie seit Oktober 2005 organisiert und professionell durchführe.
Mein ganz großes
Ziel ist es, ein wenig mehr Verständnis für das Verhalten, das Wesen
und vor allem die Bedürfnisse unserer Hunde zu wecken. Falls Sie beim
Lesen einiger Seiten
ein paar "Erziehungsfehler" im Umgang mit Ihrem Hund erkannt haben,
dann bleiben Sie gelassen: Hunde sind nicht nachtragend und erheben keinen
Anspruch auf Perfektion! Ich gehöre zu den Menschen, die anfänglich
viele gravierende Fehler in der Ausbildung ihrer Hunde gemacht haben - diese
Zeiten sind zwar vorbei, aber ich denke heute noch oft an den einen oder anderen
groben Schnitzer. Meine Hunde haben es mir nicht übelgenommen und sind
trotzdem zu wunderbaren und zuverlässigen Begleitern geworden!
Jetzt suchen Sie verzweifelt nach den üblichen Referenzen? Geben Sie es auf, Sie werden keine finden! Warum nicht?
Bezeichnungen wie Tierpsychologischer
Berater, Kynopädagoge, Hundepsychologe... sind keine geschützten
Berufsbezeichnungen. Auch der Hinweis auf ein absolviertes Studium, oder den
Besuch diverser Seminare bzw. Fortbildungsveranstaltungen hilft Ihnen bei
der Auswahl eines guten Hundetrainers nicht weiter, denn jeder kann diese
Ausbildungen anbieten. Hier gibt es keine einheitlichen Richtlinien über
Inhalt und Dauer oder über eventuell abzulegende Prüfungen.
Auch ich habe mich weitergebildet,
Kurse besucht und an verschiedenen Ausbildungen
teilgenommen, trotzdem gibt dies keine Auskunft darüber, ob ich meinen
Job gut mache.
Bei der Auswahl einer guten Hundeschule oder eines Hundetrainers hilft Ihnen einzig und alleine Ihr Gefühl: haben Sie und Ihr Hund Vertrauen, fühlen sie sich beide wohl und rundherum gut betreut, dann haben Sie die richtige Wahl getroffen!